Permanent Make-up (PMU) boomt, aber mit dem Boom kommen auch Missverständnisse, Mythen und leider manchmal schlechte Erfahrungen. Als zertifizierte PMU-Expertin erlebe ich täglich, wie wichtig die richtige Information ist, bevor man sich für diese Behandlung entscheidet. Hier sind 5 Fakten, die du wirklich kennen solltest.
PMU ist keine klassische Tätowierung
Auch wenn bei PMU Pigmente in die Haut eingebracht werden, der Unterschied zu einem klassischen Tattoo ist erheblich. Beim PMU werden die Pigmente nur in die oberen Hautschichten (Dermis) eingebracht, nicht so tief wie bei einem Tattoo. Das bedeutet: Die Farbe verblasst über Zeit und muss nach 1–2 Jahren aufgefrischt werden. Ein echter Vorteil, denn Trends und Geschmäcker ändern sich.
Das Ergebnis hängt stark von der Technik ab
Microblading, Powder Brows, Combo Brows, Lip Blush, Eyeliner, hinter jedem Begriff steckt eine eigene Technik mit anderen Anforderungen. Microblading zum Beispiel eignet sich hervorragend für feine, haarähnliche Striche, ist aber nur für bestimmte Hauttypen geeignet. Powder Brows wirken soft und gepudert und halten bei den meisten Hauttypen besser. Eine gute Beratung vor der Behandlung ist daher unverzichtbar.
Zertifizierung und Hygiene sind nicht verhandelbar
PMU ist ein kosmetischer Eingriff in die Haut, und sollte als solcher behandelt werden. Achte immer auf zertifizierte Studios mit nachweisbarer Ausbildung, sterilen Einwegnadeln und einwandfreien Hygienestandards. Unseriöse Anbieter erkennt man oft an sehr günstigen Preisen und fehlenden Nachweisen. Beim PMU gilt: Qualität hat ihren Preis, und schützt dich. Es gibt einen guten Grund, warum Deine PMU-Spezialistin ihre Tätigkeit gemäß Hygieneverordnung beim Gesundheitsamt anzeigen muss.
Die Farbe sieht direkt nach der Behandlung dunkler aus
Das ist ganz normal und kein Grund zur Panik. In den ersten 5–10 Tagen nach der Behandlung ist das Pigment deutlich intensiver, weil die Haut noch heilt. Danach verblasst die Farbe um bis zu 40 Prozent und zeigt ihr eigentliches Ergebnis. Erst nach 4–6 Wochen, also beim Auffrisch-Termin, sieht man das finale Bild. Geduld ist hier wirklich eine Tugend.
Nachsorge entscheidet über das Ergebnis
Was du nach der Behandlung tust (und was nicht), hat einen enormen Einfluss auf das Endergebnis. Kein Schwitzen, kein Sonnenbaden, keine feuchten Umgebungen wie Sauna oder Schwimmbad, und auf keinen Fall an der Haut reiben oder schälen lassen. Wir geben dir nach jeder Behandlung einen detaillierten Pflegeplan mit, damit dein PMU so lange und schön bleibt wie möglich.
Gutes PMU ist unsichtbar, im besten Sinne. Es sieht nicht aufgemalt aus, sondern so, als wärst du einfach von Natur aus so schön.
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