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Team-Story

Nickys Geschichte: Von Tokyo nach Oberkassel

Unser Lead Hair im Portrait

August 2026 5 Min Lesezeit Von Andreas
Nicky, Lead Hair bei Feminity by Jule in Düsseldorf-Oberkassel, mit Schere und Kérastase-Pflege
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Es gibt Lebensläufe, die liest man von oben nach unten. Und es gibt Lebensläufe, die liest man wie eine Landkarte. Nickys gehört zur zweiten Sorte: Köln, Barcelona, Finnland, Tokyo, Sydney, Texas, Düsseldorf. Über zwanzig Jahre Handwerk, verteilt über vier Kontinente – und seit diesem Jahr gebündelt an einem Ort, über den wir uns sehr freuen: bei Feminity in Oberkassel, wo Nicky den Hair-Bereich leitet.

Wer sie im Salon erlebt, merkt schnell, dass diese Stationen keine Anekdoten sind. Sie stecken in jedem Schnitt.

Der Anfang: Ausbildung bei TONI & GUY in Köln

Angefangen hat alles 2003 mit einer Ausbildung bei TONI & GUY in Köln – einer Marke, die für präzise Schnitttechnik und ein sehr klares Formverständnis steht. Es ist eine Schule, die Geduld verlangt: Winkel, Sektionen, Spannung, Fall. Wer dort gelernt hat, denkt Frisuren in Geometrie, bevor er an Styling denkt.

Diese Basis ist bis heute Nickys Fundament. Und sie erklärt, warum sie über Kreativität so unromantisch spricht, wie es nur jemand kann, der sie wirklich beherrscht:

„Kreativität ist sehr wichtig, aber sie braucht handwerkliche Grundlage. Ohne Technik bleibt Kreativität Zufall."

Die Jahre unterwegs: Barcelona, Finnland, Tokyo

2006 ging es nach Barcelona: Salonarbeit im Studio von Eduardo Boldova, dazu internationale Beauty-Shows und monatliche Einsätze in Texas. Ein Jahr später Finnland, als Topstylistin im Petris Hius Studio – eine völlig andere Ästhetik, klar und reduziert. 2009 dann Tokyo, acht Monate als Style Director bei TONI & GUY Japan.

„In London war es sehr kreativ und mutig, in Barcelona sinnlich und frei, in Tokyo extrem präzise und detailverliebt. Australien hatte diese entspannte Natürlichkeit, Finnland eine klare, reduzierte Ästhetik. Aus all diesen Erfahrungen ist mein eigener Stil entstanden."

Tokyo taugt dabei besonders gut als Beispiel. Wer dort arbeitet, lernt eine Detailtiefe, die in Europa selten verlangt wird – und ein Qualitätsverständnis, in dem „fast perfekt" keine Kategorie ist.

Sydney, RTL und das Arbeiten unter Zeitdruck

2009 folgte Sydney: Style Director und Hairstylistin bei Christopher Hanna, Salonarbeit im internationalen Premium-Umfeld, dazu Backstage-Styling für Talkshow-Moderatorinnen. Zurück in Deutschland kam 2010 die Position als Style Directorin bei Authentic by Klaus Fries in Düsseldorf – mit Mitarbeit an TV-Produktionen, unter anderem Hairstyling für das RTL-Format „Extrem schön". Auch bei Germany's Next Topmodel war Nicky im Team von TONI & GUY Deutschland dabei.

Backstage- und TV-Arbeit ist eine eigene Disziplin. Es gibt keine zweite Chance, keine Verlängerung, kein „das wächst wieder raus". Es gibt eine Kamera, einen Zeitplan und ein Ergebnis, das sofort funktionieren muss. Diese Erfahrung merkt man im Salonalltag: Nicky arbeitet ruhig, auch wenn es eng wird.

Eine bewusste Pause – und die Rückkehr

Zwischen 2013 und 2016 arbeitete Nicky als Hairstylistin im Salon Herr Schmidt in Wuppertal. Danach folgte etwas, das in Lebensläufen oft klein gedruckt wird: eine berufliche Auszeit von 2016 bis 2019 für Mutterschaft und Familie.

Wir finden, das gehört in diese Geschichte. Drei Jahre Abstand vom Salon sind in einem Handwerksberuf keine Kleinigkeit – und die Rückkehr auf Masterstylistin-Niveau ist eine Leistung für sich. Ab 2019 arbeitete Nicky als Masterstylistin, mit Schwerpunkt auf Curls, Balayage und Blond-Dienstleistungen.

„Veränderung muss nicht radikal sein. Manchmal reicht ein anderer Schnitt, ein weicher Farbton oder ein neues Styling, um sich ganz anders zu fühlen."

Signature Services: Was Nicky besonders gut kann

Nickys Schwerpunkte sind klar umrissen:

Dazu kommt ein Bereich, der in Düsseldorf noch immer zu selten wirklich beherrscht wird: Services für lockiges, strukturiertes und Afro Hair. Nickys Verständnis für unterschiedliche Haarstrukturen ist über Jahre gewachsen – durch die eigene Herkunft, durch die internationale Arbeit und durch zwei Jahrzehnte Praxis an Haartypen, die von feinem europäischem Haar bis zu dichten Locken reichen.

„Ich sehe Haare nicht nur als Material, sondern als Teil einer Geschichte."

Praktisch heißt das: fünf Sprachen im Salon – Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Lingala – und ein Blick, der die Haarstruktur liest, bevor über Farbe gesprochen wird.

Wie eine Beratung bei Nicky abläuft

Nicky beginnt nicht bei den Haaren. Sie beginnt bei der Person.

„Wie ist der Stil? Wie viel Zeit möchte jemand morgens investieren? Welche Haarstruktur liegt vor? Welche Farben passen zum Teint? Danach sprechen wir über Wünsche, Machbarkeit und Pflege."

Dazu gehört auch der ehrliche Teil. Nicht jedes Bild vom Handy ist auf jede Haarstruktur übertragbar, und wer das verschweigt, verkauft eine Behandlung statt ein Ergebnis. Nickys Maßstab für einen gelungenen Look ist deshalb angenehm nüchtern: Er darf nicht wie eine Verkleidung wirken, und er muss zwei Wochen später im Alltag immer noch funktionieren.

Der Moment, der alles erklärt

Neulich saß eine Kundin nach der Behandlung vor dem Spiegel und hatte Tränen in den Augen. Über persönliche Details sprechen wir im Salon grundsätzlich nicht – aber Nickys Einordnung dieses Moments sagt viel über ihre Haltung zum Beruf:

„Das war einer dieser Momente, in denen man merkt: Wir machen nicht nur Haare. Wir geben Menschen manchmal ein Stück Selbstgefühl zurück. Die Kundin war vom Ergebnis so berührt, dass ihr die Tränen kamen. Für mich ist das das schönste Kompliment überhaupt."

Was Nicky bei Feminity Oberkassel vorhat

Als Leiterin des Hair-Bereichs geht es ihr um zwei Dinge gleichzeitig: fachliche Qualität und ein Team, das diese Qualität trägt.

„Ich möchte ein Team aufbauen, das nicht einfach nur Trends kopiert, sondern versteht, was zu einem Menschen passt. Feminity Oberkassel soll ein Ort sein, an dem Kundinnen und Kunden sich gesehen fühlen."

Zu den Trends hat sie eine klare Meinung: Natürlichkeit bleibt stark – weiche Farbverläufe, gesunde Längen, Glanz, individuelle Cuts. Gleichzeitig sieht sie wieder mehr Mut bei Farbe und Form. Nur eines ist für sie ausdrücklich kein Trend:

„Healthy Hair ist für mich kein Trend, sondern die Basis."

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Nicky ist als Lead Hair bei Feminity in Düsseldorf-Oberkassel für euch da – für Locken (die Queen of Curls!), Balayage und Blond, präzise Cuts, Extensions und alle Services für lockiges und strukturiertes Haar. Zudem ist sie geschulte Kérastase-Expertin. Am besten startet ihr mit einem Beratungstermin: Bringt Bilder mit, bringt eure Fragen mit – und rechnet mit einer ehrlichen Antwort.

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Häufige Fragen

Wer leitet den Hair-Bereich bei Feminity in Oberkassel?

Den Hair-Bereich bei Feminity in Düsseldorf-Oberkassel leitet Nicky als Lead Hair. Sie hat über 20 Jahre Erfahrung auf vier Kontinenten – unter anderem bei TONI & GUY in Köln, Barcelona, Finnland, Tokyo und Sydney – und ist auf Locken, Balayage, Blond, präzise Cuts (English Cut) und Extensions spezialisiert.

Bietet Feminity Services für lockiges und Afro Hair in Düsseldorf?

Ja. Nicky ist auf lockiges, strukturiertes und Afro Hair spezialisiert – ein Bereich, der in Düsseldorf noch immer zu selten wirklich beherrscht wird. Ihr Verständnis für unterschiedliche Haarstrukturen ist über zwei Jahrzehnte internationaler Arbeit gewachsen, von feinem europäischem Haar bis zu dichten Locken.

Welche Sprachen spricht Nicky im Salon?

Nicky spricht fünf Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Lingala. So fühlen sich internationale Gäste in Oberkassel gut aufgehoben und beraten.